5 Punkte Fahrplan

zur Vermeidung von Haftungsrisiken im Rahmen des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes AGG

Auf eine Stellenausschreibung bewerben sich u.a. ein 59 jähriger Deutscher, ein Marokkaner, eine Schwerbehinderte und ein Homosexueller. In den vielen Vorstellungsgesprächen kommen auch die persönlichen Tatsachen zur Sprache. Die Stelle erhält ein 30 jähriger Familienvater. Die oben beschriebenen Bewerber klagen jeder auf Schadensersatz und machen in der Klagebegründung vor dem Arbeitsgericht geltend, sie seien aus den persönlichen Tatsachen wie Alter, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht und sexuelle Orientierung abgewiesen worden. Sie können den Entlastungsbeweis nicht führen und werden in allen Fällen zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von bis zu drei Gehältern verurteilt. Hätten Sie den Homosexuellen eingestellt und der wäre von anderen Mitarbeitern gehänselt worden, könnte Sie der Homosexuelle wegen Diskriminierung am Arbeitsplatz verklagen. Und Ihre Kunden dürfen nicht Ihre Mitarbeiter diskriminieren, usw. usw.

Wie können Sie solchen Klageansprüchen vorbeugen?