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Arbeitsrecht: Für Arbeitnehmer

Wir sind bei allen arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen an Ihrer Seite, egal ob vor Gericht oder bei außergerichtlichen Verhandlungen.

Was ist bei einer Kündigung zu tun?

Bedenken Sie bitte, dass die Frist zur Einreichung der Kündigungsschutzklage nur drei Wochen beträgt. Formelle Fehler der Kündigung müssen dem Arbeitgeber innerhalb einer Woche angezeigt werden. Ihnen bleibt also nicht viel Zeit. In Notsituationen bekommen Sie daher noch am selben Tag einen persönlichen Termin bei uns.

Auch beim Kündigungsschutz gilt: Nutzen Sie Ihre Rechte!

Josef Mühlenbein

Unsere Vorgehensweise

Wir schreiben den Arbeitgeber zunächst an und bemühen uns um eine außergerichtliche Einigung, die den Erhalt des Arbeitsvertrages zum Ziel hat. Dazu suchen wir auch das direkte Gespräch mit dem Arbeitgeber. Oft lässt sich so eine Auseinandersetzung vor Gericht vermeiden.

Bedenken Sie: Das Arbeitsamt kann Ihnen wegen der Kündigung so leicht keine Vorwürfe machen oder gar Sperrzeiten ohne Arbeitslosengeld auferlegen, wenn Sie den Anwalt einschalten.

Güteverhandlung und Abfindung

Wenn vor dem Arbeitsgericht geklagt wird, wird zunächst eine Güteverhandlung durchgeführt. Viele Kündigungsschutzverfahren enden dort mit einer einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung; auch wenn darauf eigentlich kein Anspruch besteht. Ihr Arbeitgeber steht vor einem Dilemma: Falls er den Prozess verliert, muss er Ihren Lohn nachzahlen und Sie weiterbeschäftigen. Oftmals zahlt er lieber, als sich diesem Risiko auszusetzen. Wir arbeiten daher neben dem Erhalt des Arbeitsplatzes auch auf den Teilerfolg der Abfindung hin.


 

Was ist bei einer Abmahnung zu tun?

Gegendarstellung gegen Abmahnung

In der Regel wird die Kündigung eines Arbeitgebers, die aus verhaltensbedingten Gründen ausgesprochen wurde, von den Arbeitsgerichten nur anerkannt, wenn der Arbeitnehmer wegen des Kündigungsgrundes vorher abgemahnt wurde.

Die Anforderungen an eine rechtswirksame Abmahnung sind erheblich. Meist genügt die Abmahnung nicht den rechtlichen Anforderungen oder sie ist nicht angemessen, da z.B. eine Ermahnung ausgereicht hätte oder der abgemahnte Sachverhalt ist unrichtig dargestellt.

Einer Abmahnung kann der Arbeitnehmer entgegentreten, indem er schriftlich eine arbeitsrechtliche Gegendarstellung zur Personalakte einreicht. Diese Gegendarstellung bedarf wie die Abmahnung im Gegenzug ebenfalls einiger Voraussetzungen; dafür sorgen wir. Die Gegendarstellung ist nicht fristgebunden und kann auch noch über ein Jahr später eingereicht werden.

Der Arbeitgeber müßte im Gegenzug vor dem Arbeitsgericht feststellen lassen, dass seine Abmahnung berechtigt war. Eine solch gewagte Klage reicht der Arbeitgeber nach unserer Erfahrung nicht ein. Und er wird – so das bezweckte Ergebnis – von einer eventuell bereits geplanten Kündigung Abstand nehmen.

Nutzen Sie diese Möglichkeit einer Gegendarstellung. Sie sichern damit Ihren Arbeitsplatz und beugen einer Kündigung vor!


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Wichtige Hinweise

  • Bitte bringen bringen Sie zum Besprechungstermin alle relevanten Unterlagen mit.
  • Wir sind an sämtlichen deutschen Gerichten (vorbehaltlich des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen) zugelassen.
  • Bringen Sie zum Besprechungstermin die letzten Lohnabrechnungen, den Arbeitsvertrag, das Kündigungsschreiben, frühere Abmahnungen sowie alle weiteren relevanten Unterlagen mit.
  • Im Falle der Kündigung werden Sie oftmals Prozesskostenhilfe gewährt bekommen.
  • Prozesskostenhilfe / Beratungshilfe

 

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Unsere Anwälte und Mitarbeiter bilden sich ständig fort. Der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer hat unseren Anwälten dafür das Fortbildungszertifikat der Bundesrechtsanwaltskammer verliehen.

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